30. September 2022

«Theodora hat uns als Familie Glück geschenkt»

Lidia Seydoux et dre Kawaii durant la «Semaine du bonheur» 2022.

Lidia Seydoux, Unternehmerin und Influencerin auf TikTok und Instagram, hat die Stiftung Theodora im März 2022 tatkräftig während der «Woche des Glücks» unterstützt. Im Interview erzählt uns die Mutter von drei Söhnen, wie sie auf den sozialen Kanälen aktiv wurde und was sie mit der Stiftung Theodora verbindet.

Lidia, was hat dich dazu gebracht, Influencerin zu werden?

Als ich zu Beginn meinen Instagram-Account erstellte, hatte ich nicht die Absicht, Influencerin zu werden. Ich ging mit meinen Account im April 2020 während des ersten Lockdowns online. Da die ganze Welt die gleiche Situation durchlebte, denke ich, dass viele in dieser Zeit auf Social Media aktiv waren. Eines Tages entdeckte ich dank meines Sohnes Isham und meiner kleinen Schwester Chloé, TikTok. Ich nahm also mit meinem Sohn ein TikTok-Video auf, das ich auch auf Instagram postete und das eine Million Views und mehr als 10’000 Follower in kaum einer Woche erreichte. Ab da erhielt ich meine ersten Anfragen für Partnerschaften.

Du hast die Doktorin Kawaii während der «Woche des Glücks» im März 2022 auf ihren Besuchen bei den Kindern begleitet. Wie hast du dich dabei gefühlt?

Das war eine wunderschöne Erinnerung für mich! Als ich vom Vorschlag las, an der «Woche des Glücks» teilzunehmen, war ich sehr gerührt. Ich habe sofort zugesagt und auch vorgeschlagen, die Kinder ehrenamtlich zu besuchen. Nicht als Influencerin, sondern einfach als Person, die Zeit mit den Kindern im Spital verbringen will. Ich fühlte Glück und Dankbarkeit für das Leben. Wir vergessen zu oft, wie viel Glück wir haben.

@theodorafoundation docteure Kawaii prend des cours de TikTok avec @seydouxlidia #docteurekawaii #fyp ♬ son original – Theodora Foundation

Welche Reaktionen gab es auf Social Media?

Die Reaktionen, die ich erhielt, waren sehr positiv. Viele Personen waren berührt und sagten mir, dass es auch ihr Traum sei, dies zu tun – den Kindern im Spital Lachen und Zeit zu schenken

Du bist vor Kurzem mit deiner Familie nach Marrakesch ausgewandert. Sind dir deine Follower gefolgt? Was hat sich für dich als Influencerin verändert?

Meine Follower folgen mir weiterhin, ja, und zum Glück, denn grösstenteils verdanke ich es ihnen, dass ich mich in diesem neuen Abenteuer nicht komplett allein fühle. Was sich als Influencerin verändert hat… Ich würde sagen, der Content ist leichter zu verwalten, die Umgebung für meine Fotos ist wunderschön und das Wetter ist immer gut (lacht).

Dein Content dreht sich im Allgemeinen um Humor. Warum ist es dir wichtig, gute Laune zu verbreiten?

Ja, ich habe schon immer gern gelacht und mich nicht zu ernst genommen. Ich war schon in der Schule immer der Klassenclown und das begleitet mich bis heute. Nichts macht mich glücklicher, als wenn ich Nachrichten erhalte wie: «Ah, heute ging es mir nicht gut und dann habe ich dein Video gesehen, und jetzt geht es mir gut.» Dieses Gefühl, einer Person gute Laune bereitet zu haben, ist wunderschön.

Was schätzt du besonders an der Stiftung Theodora?

Ich kenne die Stiftung Theodora aus eigener Erfahrung mit meiner kleinen Schwester Chloé, die mit neun Monaten an Leukämie erkrankte. Sie verbrachte ihre ersten Lebensjahre im Spital. Der Kampf dauerte insgesamt sechs Jahre und die Stiftung Theodora und ihr Team sind mit ihr und uns gewachsen und haben ihr und uns als Familie Glück geschenkt. Ich habe viele Erinnerungen an die Stiftung – Momente der Freude, des Trosts, der Unterstützung.

Was wünschst du der Stiftung Theodora für die Zukunft? Hast du neue Ideen für eine Zusammenarbeit?

Ich wünsche der Stiftung, dass sie fortbesteht und sich zusammen mit allen hospitalisierten Kindern weiterentwickeln kann, sodass jedes Kind den Besuch eines Traumdoktors erhalten kann. Ideen für eine Zusammenarbeit wären, Events zu organisieren, und den Kindern Träume verwirklichen zu können – mit Besuchen, die von Herzen kommen.

Herzlichen Dank Lidia für das Interview und von Herzen alles Gute!

«Einige Kinder sind fast schon glücklich im Spital zu sein»

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